Historische DORST Eisengießerei Fabrikgebäude von 1914

Gründung und Aufstieg von DORST TECHNOLOGIES

Anfänglich nur auf die keramische Industrie spezialisiert, entwickelte sich DORST TECHNOLOGIES im Laufe der Jahre zum führenden Anbieter für Maschinen und komplette Produktionssysteme zur Herstellung keramischer und pulvermetallurgischer Produkte.

Das Traditionsunternehmen im Wandel der Zeit

Das Unternehmen war fast 160 Jahre in Familienbesitz. Seit 1. April 2019 ist die gemeinnützige DORST-LÖCHERER-Stiftung alleinige Gesellschafterin. Vorsitzender des Stiftungsvorstands ist Hubert H. Löcherer. Die Geschäfte führt ein gesellschafterfremdes Management.

Historisches Firmenlogo Maschinenfabrik vorm. Georg Dorst A.-G., gegründet 1860
Historische handbetriebene Feuerspritze Wörlsdorf 1875, DORST Fertigung
Historische Dokumente und Fotos von DORST Feuerspritzen aus dem Jahr 1873

1860

Die Anfänge des Unternehmens gehen auf das Jahr 1860 zurück. Georg Dorst nahm damals in Oberlind bei Sonneberg in Thüringen die Fertigung einfacher Maschinen für die damals noch handwerklich geprägte keramische Industrie auf.

Historische DORST Maschine Nr. 500 auf Eisenbahnwaggon, Bahnhof Sonneberg 1897
Historische Zeichnung einer industriellen Kugelmühle mit Dampfantrieb, um 1900
Historische DORST Eisengießerei und Fabrikgebäude um 1920

1897

Der Katalog aus dem Jahre 1897 umfasst bereits 80 Seiten mit mehr als 150 verschiedenen Maschinentypen. Um die Jahrhundertwende wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft im Familienbesitz umgewandelt. Bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges entwickelte sich die Aktiengesellschaft in ein blühendes Unternehmen.

Historische technische Zeichnung einer DORST Maschine, 1945

1945

Nach dem Kriege wurde das Unternehmen von den Sowjets enteignet. Es wurde zum volkseigenen Betrieb. Die Familie Dorst war gezwungen, das Unternehmen und die damalige sowjetische Besatzungszone zu verlassen. Der unternehmerische Mut und Weitblick waren aber ungebrochen.

Historische Aufnahme des DORST Firmengeländes in Kochel, Schwarz-Weiß-Foto

1949

Bereits im Jahre 1949 konnte ein brachliegendes Fabrikgelände in Kochel am See – dem heutigen Haupt- und Verwaltungssitz – günstig übernommen werden. Mit einer Belegschaft von nur 18 Mitarbeitern ging man im Sommer 1950 an den Aufbau.

Historische DORST Produktionshalle mit Maschinen, 1975, Schwarz-Weiß-Foto

1975

Die folgenden Jahre sind von einem steilen Wiederaufstieg geprägt. Neben der Zentrale in Kochel am See entstanden wichtige Fertigungsbetriebe und Tochterunternehmen in Bad Kötzting, in den USA und in China sowie Vertriebs- und Serviceschwerpunkte in verschiedenen Teilen der Welt.

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2010

DORST TECHNOLOGIES entwickelt sich zum weltweiten Technologie- und Marktführer für die pulvermetallurgische und keramische Formgebung.
Die hohe Beratungskompetenz – angefangen vom Werkstoff bis hin zur fertigen technischen Lösung und individuelle, kundenspezifische Servicedienstleistungen werden zum Markenzeichen.

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Heute

Innovationskraft und eine breite Diversifikation kennzeichnen den stetigen Erfolg des Unternehmens unter dem Dach der gemeinnützigen DORST-LÖCHERER-STIFTUNG.
Mit hoch spezialisierten Produktionssystemen, Automationstechnik und neuen digitalen Dienstleistungen für die Pulverformgebung begegnen wir dem technologischen Wandel und den Herausforderungen der Zukunft.